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Warum heute Burschenschafter werden


Richtiges Verhalten gegenüber Mitarbeitern, Kollegen und Vorgesetzten ist für alle im Beruf Stehenden wichtig und in leitenden Positionen unerläßlich. Entsprechendes Verhalten beruht aber nur zum Teil auf angeborenen Qualitäten, vielmehr entwickelt es sich im Laufe eines lebenslangen, bewußten und unbewußten Lernprozesses. Dabei prägen Erfahrungen aus der Zeit der Ausbildung und begleitende Gruppenerziehungen in vielfältiger Weise die Persönlichkeit.

Angesichts mannigfaltiger Ausbildungsdefizite an Universitäten kommt den auf Dauer angelegten Gruppierungen und Vereinigungen an den Hochschulen besondere Bedeutung zu. Unter den in ihren Ursprüngen und Zielsetzungen unterschiedlichen Vereinigungen an den Hochschulen nehmen die studentischen Korporationen dadurch eine Sonderstellung ein, daß sie berufsunerfahrene jüngere und berufserfahrene, ältere Mitglieder jeweils in einem Lebensbund zusammenfassen.

Zu den seit vielen Generationen bewährten Lebensbünden gehören vor allem die Burschenschaften. Ihre Traditionen, Einrichtungen und Veranstaltungen, insbesondere Konvent, burschenschaftlicher Abend, Kneipe, Stiftungsfest, Burschentag u.a. bieten ihren studentischen Mitgliedern ausgezeichnete Möglichkeiten zwangloser Persönlichkeitsbildung und Erlernens demokratischen Verhaltens. Zwischen der Erziehung in der Burschenschaft und beruflichem Erfolg besteht nachweislich ein ursächlicher Zusammenhang. Die Bedeutung von Burschenschaften für die Persönlichkeitsbildung ihrer Mitglieder und für die Entwicklung von Führungsqualitäten läßt sich als wesentliches Ziel burschenschaftlicher Erziehung wie folgt zusammenfassen:


1. Burschenschaften sind selbstgewählte, überschaubare Gemeinschaften mit demokratischer Tradition.

2. Burschenschaften erziehen ihre Mitglieder zu Respekt vor der Würde des Menschen, zu Toleranz gegenüber Andersdenkenden, zu freiwilliger Übernahme von Pflichten gegenüber der Gemeinschaft sowie zu gegenseitiger Hilfeleistung, zu Offenheit und Ehrlichkeit und zu demokratisch geregelter Konfliktlösung.

3. In Burschenschaften werden Verhaltensweisen erlernt und Techniken geübt, die für weitere Führungspositionen entscheidend sind: Disziplin, freie Rede, sachliche Diskussion und logisches Argumentieren, Organisationsgeschick, sicheres Auftreten und einwandfreie Umgangsformen.

Diesen Zielen und Methoden fühlt sich auch unser Bund, die Burschenschaft Normannia-Nibelungen zu Bielefeld, verpflichtet.

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