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Das Bielefelder Studentenlexikon
Von Mitgliedern der Normannia-Nibelungen zusammengestellt
Abk.
Abkürzungen gibt es reichlich im akademischen Alltag. Zumeist begegnen sie einem auf Wegweisern und in Veranstaltungskalendern, teilweise haben sie sich in der Studentensprache eingenistet. Hier die wichtigsten:
c.t. = cum tempore, lat. "mit Zeit", also eine Viertel Stunde später als angegeben
s.t. = sine tempore, lat. "ohne Zeit", also zum angegebenen Zeitpunkt.
ZiF = Zentrum für interdisziplinäre Forschung
Kolloq = Studentensprache für Kolloquium, zumeist eine kurze mündliche Prüfung
Assi = Studentensprache für Assistent; ein Student in höherem Semester oder ein Fertigstudierter, der als Gehilfe eines Professors arbeitet und in dieser Funktion z.B. Studenten bei Übungen etc. betreut.
Proff = Studentensprache für Professor
Bib = Studentensprache für Bibliothek
Hiwi = Hilfswilliger
Anrede und Gruß in der Universität Die generelle Regel lautet: Alles vom Doktor aufwärts wird gesiezt und mit dem akademischen Grad angeredet. Also: Hallo, Herr Doktor Mabuse, entschuldigen Sie, Herr Professor Weizenkeim usw.. Gesiezt wird prinzipiell auch das festangestellte Personal der Universität in Verwaltung und Technik. Ausnahmen sind die Personen mit ständigem Studentenkontakt wie Praktikumsbetreuer o.ä. Bei allen anderen lautet die korrekte Anrede im Prinzip "[Ey,] Du [, Vorname] !" oder einfach "Hallo". Wenn ein Assi oder ähnliches euch als Studienanfänger siezen sollte, müßt ihr allerdings wohl trotzdem darauf eingehen.
Abschlüsse unterhalb des Doktors sowie Funktionsbeschreibungen haben in der persönlichen, mündlichen Anrede nichts verloren.
In der Universität gibt man sich nicht die Hand, weder beim offiziellen noch privaten Kontakt. Statt dessen nickt man andeutungsweise mit dem Kopf in Richtung des Gegrüßten.
Audimax Der größte aller Hörsäle. Liegt am Ostende der Unihalle neben der Mensa. Eingänge von der Hallenebene, von Ebene 1 und von außen. Wenn Du eines der "großen" Fächer wie BWL oder Jura studierst, wirst Du hier so manche Vorlesung erleben. Andere Fächer nutzen ihn für Klausuren (wie in der Schule, immer schön 2 Plätze Abstand zum Nachbarn/Nachbarin in alle Richtungen)
Bibliothek, studentisch: "bib" Einer der ganz großen Pluspunkte der Universität Bielefeld. Die Bibliothek nimmt fast die ganze erste Etage der Universität ein. Die Bibliothek wird durch die große Halle in zwei Bereiche geteilt. Teilweise gehört auch die Etage (Ebene) darunter dazu. Im Gegensatz zu vielen anderen Universitäten kann man hier fast alle Bücher selbst aussuchen und durchblättern, bevor man sie ausleiht. Die Öffnungszeiten (von 8 Uhr morgens bis 22 Uhr (Bibliotheksteil zur Talseite) oder sogar 1 Uhr nachts (Hangseite)) sind einmalig in Deutschland.
Bibliotheksausweis: Für Studenten identisch mit dem Studentenausweis.
Campus Obwohl Bielefeld eine typische Campus-Universität hat, mit Parkanlagen um das Gebäude und die angrenzenden Studentenwohnheime, ist der Begriff nicht üblich. Ein Campus-Leben wie in amerikanischen Universitäten ist den spröden Ostwestfalen auch etwas suspekt.
Cafeteria, im Studentenjargon auch Cafete genannt. Auf der Hallenebene über dem Haupteingang, so daß man von hier durch die Glaswände einen Blick auf alle hat, die kommen und gehen. Die Cafete wird vom Studentenwerk betrieben und hat deshalb sehr zivile Preise.
Copyshops / Kopierläden in Bielefeld gibt es in der und um die Universität Bielefeld mehrere. Wer nichts kapiert, kopiert. Unter diesem Motto füllt so mancher Student seine Regale mit ungelesenen Kopien. Aber auch andere werden nicht umhin kommen, so manches Buch (Copyright beachten!) oder Manuskript durch die gierigen Papierschleudern zu jagen. Am wichtigsten sind die Kopiergeräte in der Bibliothek, um nicht ausleihbare Bücher und Zeitschriftenartikel mitnehmen und bearbeiten zu können.
Dekan, der wahre Dekan
Die Geschichte vom wahren Dekan erfreut sich allgemeiner Beliebtheit und hat sogar in der Literatur Beachtung gefunden:
Die Gebäude der neuen Universität in Bielefeld sind sehr ausgedehnt und für Neulinge nicht leicht zu überschauen. Insbesondere die nicht öffentlich zugänglichen Leitungs- und Versorgungtunnel sind ein wahrer Irrgarten. In Bielefeld wird erzählt, bei der Eröffnung des Neubaus habe sich der erste Dekan eines Bielefelder Fachbereichs ein Bild von der Welt unterhalb seines Zuständigkeitsbereiches machen wollen und sei seither in den Gängen verschollen. Gelegentlich, wenn es in den Gebäuden am Abend still werde, könne man ihn in den Belüftungssschächten noch heulen hören. Sein Büro sei jedoch unangetastet, sein Amt leite seither sein Stellvertreter. Der Verschollene wird auch "Der wahre Dekan" genannt. Dieser Ehrentitel wurde in Bielefeld auch schon als Beschriftung von Laborkitteln gesichtet.
Quelle: Die Ratte am Strohhalm - Allerneueste sagenhafte Geschichten von heute., Rolf Wilhelm Brednich, Verlag C.H.Beck 1996
Edi in der Uni In Vorbereitung
Ernie - der Flitzer von Bielefeld Jahrelang machte der Berufsbodybuilder mit seinen nudistischen Ausflügen die Gegend unsicher. Besonders an der Uni schien er sich wohl zu fühlen. Nach Hausverbot und juristischen Schritten ist es jetzt stiller um ihn geworden.
Fachschaft Alle Studentinnen und Studenten eines Fachbereichs bilden zusammen die Fachschaft. Innerhalb der Fachschaft engagieren sich einige Studenten ehrenamtlich, um anderen Studenten das Studium zu erleichtern. So stellen die Fachschaften zum Beispiel Prüfungsprotokolle zur Verfügung, oder organisieren Einführungsveranstaltungen für Erstsemester.
Hiwi, der Studentensprachlich für "Hilfswilliger", eine studentische Hilfskraft, die Übungen oder Praktika betreut. Rangmäßig unter dem Assi. Weibliche Form scherzhaft : "die Hiwa" , eigentlich aber auch "Hiwi".
Hörsäle Die Hörsäle sind ohne Ausnahme von der Hallenebene aus zu erreichen. Man betritt sie dann vom oberen Ende aus und blickt auf die Tafel bzw. den Vortragenden, falls man sich ausnahmsweise [;-)] mal verspätet hat. Ausnahme: Der Audimax (siehe dort). Hörsäle sind der Reihe nach durchnumeriert. Beim Haupteingang rechts fängt es mit 1 an und dann geht es einmal rund durch die Halle mit den nachfolgenden Nummern. Menschen mit einer Abneigung gegen Kunstlicht und Kunstluft haben es in den fensterlosen Räumen nicht leicht.
Institute wie in anderen Universitäten gibt es in Bielefeld nicht. Alle Fakultäten (Fachbereiche) und sonstige Einrichtungen sind in einem einzigen Gebäude zusammengefaßt.
Internet, Universität im Internet In Vorbereitung
Klopfen Das Klopfen auf die Schreibpulte nach einer Vorlesung ist weit verbreitet. Ob es sich dabei um einen Ausdruck echter Begeisterung für den Vortrag handelt oder aber um einen verzweifelten Versuch, die schreibverkrampften Finger zu lösen, ist Gegenstand anhaltender Untersuchungen. Als Steigerung bei besonderen Anlässe wie z.B. aufwendigen Experimental-Vorführungen oder bei einem Gastspiel eines Nobel-Laureaten sind auch Fußgetrappel und Klappern mit den Schreibpultbrettern erlaubt. Geklatscht wird in der Uni aber so selten wie in der Kirche.
Mensa Der neben den Hörsälen bekannteste Raum einer Universität findet sich gleich links vom Haupteingang. Hier auf der Gebäudeebene 0 (Hallenebene) werden täglich von Mo.-Fr. mehrere tausend Essenportionen verteilt. Um die Herkunft der Essenszutaten gibt es viele böse Gerüchte. Wer die Uni verlassen hat und in einer Werkskantine essen muß, sehnt sich aber bald an das surrende Fließband zurück, das die beladenen Tabletts aus den dampfenden Küchenkatakomben zur Essensausgabe schaufelt. Bezahlen in der Mensa: Man zeigt an der "Kasse", wo es früher die Essensmarken gab (sie steht direkt neben dem "Kummerkasten" und der Mensa) seinen Studentenausweis und erhält dann gegen eine Leihgebühr von ehemals zehn Mark (5 Euro) eine Karte. Diese Karte kann man an der Kasse selbst oder an den dazu vorgesehenen Automaten aufladen lassen, indem man sie mit Scheinen füttert. Zudem gibt es Geräte, an denen man stets den aktuellen Geldstand seiner Karte ablesen kann. Man stellt sich also in die Reihe der Essensausgabe, schnappt sich das Tablett und legt seine Karte auf eine Fläche, über der eine Lampe angebracht ist. Diese leuchtet grün, wenn das Geld abgebucht ist, und man kann gehen.
Mitschreiben von Vorlesungen siehe "Klopfen"
Parkplätze Mit Parkplätzen ist die Universität Bielefeld reichlich gesegnet. Wer mit dem Auto kommt, braucht eigentlich nie Angst haben, daß er sein Gefährt nicht abstellen kann.
Plakate Eine Besonderheit in der Universität Bielefeld sind die Transparente und Plakate, die engagierte Menschen von der Balustrade der großen Zentralhalle hängen. Viele Besucher schließen aus dem Inhalt dieser Spruchbänder, daß der größte Teil der Bielefelder Studenten politisch oder sexuell etwas seltsam veranlagt sei. Tatsächlich interessieren sich die meisten Studierenden jedoch herzlich wenig für die Parolen, unter denen sie zur nächsten Vorlesung marschieren.
Rauchen in der Uni Bielefeld Offiziell ist die Uni eine Nichtraucher-Uni. Auch der Tabakladen in der Halle, daselbst mit einem ansehnlichen Spirituosensortiment versehen, mußte im Zuge dieser beunruhigenden Entwicklung einem Ökobäcker Platz machen ;-).
Raumnummern in der Universität Bielefeld Wie kann man sich in einem Gebäude für 30000 Personen zurecht finden? Ein Ordnungssystem für die Raumnummern muß her. Jeder Raum hat eine Kennzeichnung, die aus einem Buchstaben und zwei nachfolgenden Zahlen besteht; die Bestandteile werden getrennt geschrieben und auch so ausgesprochen. Der Buchstabe gibt den Bauteil wieder. Die zweite Zahl ist die Etage (Ebene) und die dritte Zahl ist die eigentliche Raumnummer. Die Buchstaben für die Bauteile sind natürlich schön der Reihenfolge nach vergeben, so daß man sich recht gut orientieren kann. Die Nummer jedes Raums ist direkt neben seiner Tür angegeben.
Saalwebel Das Aufsichtspersonal in den Praktikumslabors der Chemiker und Biologen, entweder handelt es sich um Assis oder Hiwis (siehe Abk.).
Schwarze Bretter - sind gar nicht schwarz, sondern weiß. Schwarze Bretter findet man in der Unihalle und auf Ebene 2 in den Fluren. Jeder Fachbereich hat sein eigenes Brett. Hier werden die aktuellen Vorlesungsverzeichnisse, Vortragsankündigungen und Prüfungslisten ausgehängt.
Semesterfahrschein (Semsterticket) Das Semesterticket wird jedem Studenten automatisch gegeben, der sich immatrikuliert. Dafür geht auch der größte Teil des Semesterbeitrags drauf. Für die meisten trotzdem eine lohnende Sache, kann man doch alle öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos und damit vor allem ohne Fahrkartenstreß benutzen. Als Fahrkarte gilt einfach der Studentenausweis zusammen mit dem Personalausweis (da auf dem Studentenausweis kein Lichtbild ist). Etliche Nahverkehrszüge sind inbegriffen.
Seminarraumebene Die meisten Seminarräume finden sich in der Universität Bielefeld auf der Ebene 2 über der Bibliothek. Man ist hier auf gleicher Höhe mit dem Dachgarten über der großen Halle.
Sex in der Universität
Wilde Orgien im Drogenrausch und das Bild experimentierfreudiger Studentinnen prägen die Phantasie von so manchem Unstudierten.
Da dies jedoch nicht ganz der Realität entspricht, ist dieser Eintrag eher als Futter für die Suchmaschine zu betrachten :).
Den Rest unserers interessanten Studentenlexikons dürft ihr aber trotzdem lesen.
Sitzbananen Seltsame Konstrukte aus hellem Holz. Von gebogener Form und in der großen Uni-Halle als Sitzgelegenheit verteilt.
Sportprogramm der Uni Bielefeld Die Universität bietet nicht nur für Sportstudenten ein umfangreiches Bewegungsprogramm. Ob Mannschaftssport, Ausdauertraining oder Gymnastik - hier ist für jeden etwas dabei. Höhepunkt ist der alljährliche Finnbahnlauf auf dem Rundkurs am Hang oberhalb der Universität. Dann messen jeweils 10er Mannschaften aus allen Fakultäten und auch aus der Uni-Verwaltung ihre Kräfte in einem Staffellauf. Damit die Chancen gerecht verteilt sind, gibt es eine Frauenquote und ein Mindestgesamtalter für die Mannschaften. Hier kann man auch seine Professoren mal richtig schwitzen sehen. Der Spaß kommt bei der Veranstaltung nicht zu kurz.
Studenten an der Universität Bielefeld sind typischerweise Bielefelder oder sonstige Westfalen. Die relativ junge Universität (gegründet 69) mit ihrem nicht besonders exotischen Fächerspektrum hat es trotz z.T. weltweit bekannter Fachwissenschaftler schwer, Leute aus anderen Landesteilen anzuziehen.
Studentenausweis Ein unscheinbares Plastikkärtchen, auf das man gut aufpassen sollte. Der S. dient gleichzeitig als Bibliotheksausweis. Wenn ein Buch mit deinem Ausweis ausgeliehen wird, dann bist du dafür verantwortlich, daß es zurückgegeben wird. Also bei Verlust den Ausweis sofort sperren lassen!
Studentenkneipen Die Studentenkneipen haben sich in den letzten zehn Jahren deutlich verändert. Seit Anfang der 90er wurden die Kneipen aufgeputzt und im Zuge der neuen Vornehmheit leider z.T. richtig teuer. Wo sich heute noch "Gammel" in einer "Studentenkneipe" dezent andeutet, da ist er mit Sicherheit nicht echt, sondern vorgetäuscht. So will man das Flair erzeugen, das es früher gratis gab. Wer echt rustikal feiern will, sollte sich doch besser an eine der Studentenverbindungen in Bielefeld halten. Wir konzentrieren uns auf die Gaststätten in Uni-Nähe, da in der Innenstadt neben Studenten und Studentinnen immer sehr viel anderes Publikum zu finden ist.
Tinneff
Studentenkneipe in der Stapenhorststr. Früher unschlagbar locker, seit der Renovierung vor ein paar Jahren richtig ordentlich - und nicht mehr preiswert.
Schloßhof (Schloßhofstr.)
Restaurant und Biergarten, künstlich rustikal und teuer, aber auch schön.
Unimax
Im Wohnheim an der Universitätsstraße (Ecke Frauenparkplatz/Parkpalette) findet sich das Uni-Max, ein neues aber gemütliches Bistro mit studentischem Publikum und Preisen.
Dreischlingen
Das Dreischlingen war früher den Weg über den Teutoburger Wald wert, auch wegen des Musikprogramms. Heute mehr ein Ausflugslokal und Kommerzschuppen
Studentenverbindungen - gibt es in Bielefeld wie in jeder richtigen Universitätsstadt. Neben unserer Burschenschaft Normannia-Nibelungen findet man noch andere Studentenverbindungen, die keine Burschenschaften sind. Vor Ort gibt es eine Turnerschaft, ein Corps, eine katholische Studentenverbindung und den VDSt (Verein deutscher Studenten).
Studentenwerk Bielefeld Die Studentenwerke in den Hochschulorte haben eine Reihe von Aufgaben, die sie durch die Beiträge der Studenten und durch öffentliche Fördermittel finanzieren. So werden die Versorgungseinrichtungen in der Uni wie Mensa, Cafeteria und Westend vom Studentenwerk betrieben und bieten relativ günstige subventionierte Preise. Ebenso befinden sich die meisten Studentenwohnheime im Besitz des Studentenwerks. Wer hier ein Zimmer mieten will, kann den entsprechenden Antrag in den Büros des Studentenwerks in der Uni stellen. Hier gibt es aber auch eine Vermittlung von privaten Wohnungen und Zimmern.
Studentenwohnheime in Bielefeld Die meisten und größten Studentenwohnheime liegen relativ nahe an der Uni. Sie werden zumeist vom Studentenwerk betrieben. Auch wer hier keine Zimmer ergattert, wird wahrscheinlich irgendwann mal im Sommer zu einer der Wohnheimpartys vorbeikommen. Im Stadtzentrum und in entfernteren Stadtteilen finden sich auch private Studentenwohnheime. Manche sind ähnlich günstig wie die vom Studentenwerk, andere richtig teuer und dabei von sehr wechselhafter Qualität. Die bekanntesten Studentenwohnheime sind:
Stenner Wohnheim
Wohnheim Werther Straße, auch Alte Schmiede genannt
Die Morgenbreede
Wohnheim Oberstufenkolleg/Laborschule
Wohnheim Jakob-Kaiser-Straße
Wohnheim Kreuzberger Straße
Uni-Linie Die neue Straßenbahnlinie war lange umstritten und wurde nach Jahrzehnten Planungszeit gebaut und 2000/2001 in Betrieb genommen. Am Universitätsgebäude führt sie mit einigem Abstand vorbei, damit die empfindlichen Meßgeräte der Physiker nicht gestört werden.
Universitätsgebäude Bielefeld Das Gebäude ist so groß (400 mal 200 Meter), daß es in seiner betongrauen Eintönigkeit schon wieder beeindruckend ist. Die zahlreichen Treppenhaustürme und die vorspringenden und unterschiedlich hohen Gebäudeteile verziert mit tausenden Fenstern lassen das Ganze wie eine Mischung aus einem liegengebliebenen Raumschiff und einer Burg. erscheinen. Dieser Eindruck verstärkt sich noch im Winter, wenn sich das hellerleuchtete Gebäude vom dunklen Hintergrund des Teutoburger Waldes abhebt.
Vorlesungsverzeichnis In Vorbereitung
Vorlesungsverzeichnis, kommentiertes In Vorbereitung
Voltmannshof Der einzige Bauernhof, der auf dem Gelände der Universität stehen gelassen wurde. Heute findet man hier das Restaurant Voltmannshof ("Professoren Casino") und ein internationales Begegnungszentrum.
Westend Das vom Studentenwerk betriebene preiswerte Restaurant am Ende des Universums, äh, der Universität. Legendär sind die Westend-Partys, die unregelmäßig stattfinden und meist von den Studenten wechselnder Fakultäten organisiert werden.
Zähne - nennt man die Bauteile der Uni Bielefeld, die aus dem langgestreckten Hauptgebäude herausragen und rechtwinklig zur Haupthalle stehen.
ZiF - Zentrum für interdisziplinäre Forschung Man erreicht das ZiF, wenn man die Uni durch den Ostausgang (am Audimax vorbei) verläßt und dann den Hang aufwärts am Voltmannshof vorbei über die Werther Straße geht. Hier finden gelegentlich wissenschaftliche Symposien statt. Außerdem gibt es eine Bibliothek (Außenstelle der Uni-Bib) und Wohnungen für Gastwissenschaftler. Landschaftlich sehr schön am Rand des Teutoburger Waldes gelegen. Über die Architektur läßt sich streiten.